NZ | HOBBITON

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Mit Sicherheit kennt jeder die kleinen süßen Hobbit Häuschen, mit ihren bunten Türen und hübschen Vorgärten in Mitten von grünen Hügeln, aus den „Der Herr der Ringe“- und „Der kleine Hobbit“-Filmen. Kein Neuseelandurlauber kommt auf seiner Reise an dieser Attraktion vorbei und auch wir wollten uns das wohl niedlichste Dorf der Welt einmal anschauen. Der Weg dahin führte uns über den Surf Highway, entlang an tollen Stränden, bis ins Landesinnere. Zum Baden war es leider zu kalt, aber wir legten zumindest einen kurzen Stopp am Cape Egmont mit seinem hübschen Leuchtturm ein. Weiter im Landesinneren erschien kurz darauf am Horizont der Mount Taranaki. Wie es heißt,  einer der schönsten Berge der Welt. Wir hatten Glück, den über 2500m hohen Gipfel von einem malerischen See aus fast ganz ohne Wolken zu sehen. 

Jump! Jump!
Vor Lake Mangamahoe und Mount Taranaki

Der Mount Taranaki hat natürlich auch seinen eigenen Nationalpark, in welchem es mehrere Wanderrouten von 4 Minuten bis 3 Tagen Länge gibt. Wir entschieden uns  für den Veronica Loop Walk, welcher auf einem bewaldeten 2h Rundweg tolle Ausblicke auf den Berg und die umliegenden Täler versprach. Wir wollen es kurz machen, es gibt hiervon keinerlei Fotos und auch nichts zu erzählen. Es ging 500 Höhenmeter durch den Wald hoch und dann auf der anderen Seite durch den Wald  wieder runter. Den Berg haben wir auf der ganzen Strecke nicht einmal gesehen. Einzig ein Platz auf dem Treppchen in unserer Wander-Flop 3 würden wir diesem Wanderweg zuteilen. 😛

Zumindest hatten wir uns mal ein wenig bewegt, bevor die Autofahrt weiter Richtung Hobbiton noch an den Glühwürmchen Höhlen in Waitomo vorbeiführte. Jahrtausende  alte Tropfsteinhöhlen sind allein ja schon einen Besuch wert, hier gab es tausende Glühwürmchen inklusive. Mit einem kleinen Boot fuhren wir über den unterirdischen See. Absolute Dunkelheit und Stille, einzig das Tropfen von Wasser und der aus Glühwürmchen bestehende „Sternenhimmel“. So etwas hatten wir noch nie gesehen und waren wirklich von den Socken. Fotografien war leider verboten aber wir haben euch ein Foto von der Werbetafel geschossen. Stellt es euch ohne die übertriebene Bearbeitung vor und so war es dann. 🙂 Gleich nebenan startete der Ruahaki Bushwalk, welcher eine Stunde Höhlen- und Spaltenkletterei für uns bereithielt. Das hat Spaß gemacht und war an einigen Stellen auch recht belustigend, wenn Mandy mal wieder Ben vorschickte, um sicherzugehen, dass sich in den Höhlen und Tunneln nichts Böses versteckt. 

Waitomo Caves Werbetafel
Ruahaki Bushwalk

Nun endlich waren wir da, in Hobbiton! Also besser gesagt auf der Farm der Familie Alexander in Matamata. Vor 19 Jahren flog Regisseur Peter Jackson mit einem Hubschrauber über die Gegend, um für seinen ersten „Herr der Ringe“-Film nach einem geeigneten Drehort für das Auenland zu suchen. Aus der Luft erspähte er die Alexander-Farm, auf der zu jener Zeit noch gemütlich Schafe und Kühe grasten. Kein halbes Jahr später rückte das Filmteam an. Unterstütz durch die neuseeländische Armee wurden Straßen angelegt, Sümpfe trocken gelegt und 39 Hobbit-Höhlen in die hügelige Landschaft gebaut. Als das Set 2009 für die Dreharbeiten für „Der kleine Hobbit“ wieder aufgebaut wurde, entstanden aus den Provisorien und Filmrequisiten echte kleine Hobbit-Häuser aus dauerhaften Materialien und genau die schauten wir uns an. Es regnete in Strömen, aber das tat unserer Freude keinen Abbruch. Zwei Stunden durften wir überall herumlaufen, Fotos schießen, in einige Häuschen reinschauen, diese sind übrigens komplett leer, und zum Schluss gab es im Green Dragon, der Hobbit Kneipe, sogar noch ein Bier. Zu den Häuschen selbst gibt es nicht viel mehr zu erklären. Ihr wisst wovon wir sprechen. 🙂 Deswegen wünschen wir viel Spaß beim Anschauen der Fotos und verabschieden uns bestens gelaunt nach diesem tollen Nachmittag im Auenland. 

Da geht’s lang
Beutelsend
Huhu

Die Mühle mit funktionierendem Wasserrad
Im Green Dragon

Hier geht’s zur vollständigen Fotogalerie. 

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