NZ | START IN AUCKLAND

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Neuseeland, Urban

Nach drei Wochen Tiefenentspannung im sonnigen Paradies des Südpazifiks waren wir nun bereit für das nächste Abenteuer. Die Black Pearl, wie wir unser „Spaceshuttle“ nannten, flog uns in unter drei Stunden nach Neuseeland – der Roadtrip konnte beginnen!

Auf dem Sprung nach Neuseeland

Angekommen in Neuseeland, bezogen wir ein kleines Hostel am Flughafen, um am nächsten Morgen die Rucksäcke aufzuschnallen und zur Mietwagenstation zu wandern. Unser Camper-Van, besser gesagt, unser Zuhause für die nächsten fünf Wochen, wartete bereits auf uns. Bevor die Übergabe startete, wurden wir jedoch noch von einem Zufall á la „Das gibt es doch gar nicht!“ überrascht. Im Wartebereich der Camper-Van-Vermietung trafen wir Dennis und Grant wieder, welche vor zwei Wochen noch als Barkeeper auf Samoa unsere Kokosnuss-Cocktails mixten und nun ebenfalls ihren Roadtrip durch Neuseeland starteten. Die Welt ist ein Dorf… 😉

Gyronimo

Nachdem wir uns mit unserem Camper, sein Name ist Gyronimo, vertraut gemacht hatten, führte uns die Jungfernfahrt nach Auckland, dem hippen Zentrum der neuseeländischen Nordinsel. Auckland ist eine wunderschöne Stadt, geprägt durch eine außergewöhnliche Mischung aus moderne und Tradition. Wolkenkratzer türmen sich hinter Gründerzeitbauten auf, von den Haupteinkaufsstraßen im Central Business District biegen immer wieder kleine Gassen mit niedlichen Cafés und Läden ab, überall finden sich kleine Plätze die zum Ausruhen einladen und der gesamten Stadt einen „gemütlichen“ Charm geben. Der Hafen von Auckland erinnerte uns stark an eine kleine Ausführung des Sydney Harbour, nicht zuletzt, weil es hier ebenfalls eine Harbour Bridge gibt.
Nach gerade mal zwei Stunden lief unser exorbitant teures Parkticket ab und wir verabschiedeten uns mit einem hervorragenden ersten Eindruck aus der neuseeländischen Metropole Auckland.

Mittagspause in Auckland
Auckland Harbour

Harbour Bridge

Als wir uns anschließend mit Proviant versorgt hatten und alles in unserem überraschend geräumigen Gyronimo verstaut war, quetschten wir uns im Stop-and-Go des Feierabendverkehrs, gemeinsam mit tausenden Pendlern, aus der Stadt heraus. Trotz des stockenden Verkehrs fanden wir uns schnell in einer Landschaft wieder, die die klassischen neuseeländischen Stereotypen für uns bereithielt: Grüne Hügel und unzählige Schafherden. Ziel der ersten Tagestour war ein kleines Free Camp im Örtchen Kaiaua. Idyllisch an der Bucht Firth of Thames gelegen, schlug unser Camper Herz bei so einer Aussicht direkt wieder höher. Ein weiterer Grund zur Freude kam beim Blick in unseren Reiseführer auf, welcher uns mitteilte, dass Kaiaua nicht nur wegen eines besonders schönen Free Camps sondern viel mehr wegen den besten Fish ’n‘ Chips im ganzen Land bekannt sei. Wir waren zwar kurz zuvor einkaufen und planten, uns einen gesunden Salat zum Abendessen zu kredenzen, aber manchmal muss man alle guten Vorsätze über Bord werfen und die Gunst der Stunde nutzen. Gesagt getan und ab in die Fischbude. Tagesfrischer Fang, kross gebacken, mit Pommes und Tartarsoße, dazu ein kühles neuseeländischer Bier. Wenn das mal kein gelungener Start war und alles in allem ein perfekter erster Tag. Lässt sich aushalten hier. 🙂

Fish ’n‘ Chips in Kaiaua
Erster Schlafplatz in Neuseeland

Hier geht’s zur vollständigen Fotogalerie.

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